Nimm dir Zeit für dich …

Auf den Zauberberg der Frau Venus

An einem schönen Frühlingstag wie Heute, kann ich nur schwer Zuhause rum sitzen.

Zum Glück habe ich mich mit meiner Freundin zu einer Wanderung verabredet.

Auf der Fahrt zu meiner Freundin noch kurz in der Bäckerei eingekehrt und das Vesper gekauft. Ich Liebe frische Brötchen mit Salami. Es hält sich am Besten im Rucksack.

Bei meiner Freundin angekommen und ihr frische Brötchen mitgebracht, galt es die Tour auszusuchen, welche wir Wandern wollten.

Wir entschieden uns für die Tour „Ebringen – Schönberg“ aus dem Rother Wanderführer „Schwarzwald Süd“ Seite 35

Titel klingt schon sehr gut: Auf den Zauberberg der Frau Venus

Und auf geht´s …. Rucksack gepackt und das Wasser dabei.

Auf der B3 ging es mit dem Auto nach Ebringen, wo wir bei der Gemeindehalle in der Nähe vom Ausgeschrieben Friedhof einen Parkplatz gefunden haben.

Es ist ein herziges Dorf mit wunderschönen Häusern und umgeben von Rebhängen, sowie Streuobstwiesen.

Als erstes erreichen wir die Stationenkapelle die am Ortsrand auf unserem Rundweg liegt. Weiter geht es über Streuobstwiesen Bergauf zur Berghauser Kapelle. Von dort zu einem Parkplatz, von wo aus man schon die Spitze der barocken Kapelle zum heiligen Trudpert (1748) sehen kann. Wir wandern weiter über die Streuobstwiese zu einem Singel Trail in den Wald der sehr Mystisch wirkt, da viele Bäume umgefallen sind und von Lilianen umschlugen wurden. Wir kehrten in der Trudpert Kapelle ein und gingen hinein. Ein wunderschöner Altar steht darin. Wir spendeten Geld für Kerzen und wünschten uns etwas. Draußen vor der Kapelle standen Bänke und wir beschlossen unser Vesper zu uns zu nehmen. Als wir so da sassen, kam ein Domfalke daher geflogen. Er hat in der Kapelle ein Nest. Was für ein schöner Vogel. Wir konnten ihn Fotografieren und gingen dann weiter zum Gipfelplateau des Schönbergs. Es war wunderschön durch diesen Wald auf Single Trails. Was für eine herrliche Aussicht wir genießen durften. Begrüßt wurden wir von einem Schwalbenschwanz Schmetterling (Papilio machaon) der der sich freiwillig Fotografieren lies. Wie schön er doch ist und wie schnell er fliegen kann; Grandios.

Weiter ging es Abwärts zur Ruine Schneeburg durch Wald und Wiese. Info aus dem Rother Wanderführer: Ein Ritter von der Schneeburg soll hier den Eingang zum Reich der Frau Venus gefunden haben. Nach einer anderen Sage wohnte in einer der Höhlen ein feuriger Drache, der oft über die Häuser von Ebringen fuhr; das heidnische Volk verehrte den Drachen als Götzen und brachte ihm von Zeit zu Zeit Menschenopfer dar.

Von der Ruine Schneeburg ging es weiter Abwärts zurück nach Ebringen.

Einkehrmöglichekeiten gibt es beim Gasthof Schönbergerhof der auf der Strecke zur Ruine liegt.

Gemäß Wanderführer sind es 9,2 km in 3 Std.

Wir haben uns jedoch Zeit gelassen, um den Frühling im April bei 23 Grad zu genießen.

Wichtig: Nimm dir Zeit für Freundinnen

 

 

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